Schaurig klare, finst're Nacht.
Ein Sturm aus Ruhe mitgebracht
Den dunklen Freund im schwarzen Kleid –
Ein Ebenbild aus fremdem Leid.
Trostlos kalt, alles in Grau:
Am krummen Winkel wie ein Pfau,
Schlicht und karg, doch reich und stolz,
Krächzt er geraum vom toten Holz
Dem knechtet traur'gen Opferfang
Erniedrigend den letzten Gang -
Mit Tritten, Stößen jäh gesäumt
Wird der Fisch vom Meer geträumt.
Der letzten Treppe eines Lebens
Wehrt der Trauerblick vergebens;
Still vom Henkers blut’gem Zopf
Auf zum rabenschwarzen Schopf
Erschüttert stumm ein Blick entleert,
So wird ein letzter Wunsch gewährt,
Mit engen, fesselnd Schlingen
Beginnt der Tag ein Lied zu singen.
Hoffnung tanzt durch einst’ge Nacht,
Dem Sturm die Ruhe angedacht,
Dem dunklen Freund im schwarzen Kleid,
Der jeden wie die Seinen freit.
Itheferi