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Dünenmeer

Staubend Wolken wallen wieder

Mich durch Schmutz, der Taten Drang.

Wimmernd senken sich die Lider

Meiner Sünden goldner Sang,

Drückt mich fester, drückt mich nieder

In die Wüste

Untergang.

 

Wild und wirbelnd dreht der Derwisch

Seinen Silhouettentanz,

Schleift die Felsen, wölkt das Dunkel,

Frisst die Farben gar und ganz.

Reißt empor und fesselt mich,

Setzt ihn auf

Den Dornenkranz.

 

Dämon meiner selbst und deiner

Geister meines Untergangs!

Wischend wird die Welt mir kleiner

Und mir hilft kein Zauberbann!

 

Kühl zerpresst vom Wolkensohn,

Vom gräulich Dunst, vom staubig Wall.

Lautlos, wie vom Glockenton,

Brach er ein, der Geisterschwall.

Mitternacht – da war ich schon!

Gebunden dort

Im kalten All.

 

Eins der Verslein sprach ich nur!

Wirbelte den Manatrank.

Eine Perle auf die Schnur

Stickte ich – Im See versank

Diese eine Zaubrerspur

Unter Meeres

Schicksalsklang.

 

Dämon meiner selbst und deiner

Geister meines Untergangs!

Wischend wird die Welt mir kleiner

Und mir hilft kein Zauberbann!

 

Schweißgebadet wach ich auf,

Atme schwer, O atme schwer.

Folge stumm des Blickes Lauf

Durch das schimmernd Dünenmeer.

 

 

 

Itheferi

4.12.08 17:50
 


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