Staubend Wolken wallen wieder
Mich durch Schmutz, der Taten Drang.
Wimmernd senken sich die Lider
Meiner Sünden goldner Sang,
Drückt mich fester, drückt mich nieder
In die Wüste
Untergang.
Wild und wirbelnd dreht der Derwisch
Seinen Silhouettentanz,
Schleift die Felsen, wölkt das Dunkel,
Frisst die Farben gar und ganz.
Reißt empor und fesselt mich,
Setzt ihn auf
Den Dornenkranz.
Dämon meiner selbst und deiner
Geister meines Untergangs!
Wischend wird die Welt mir kleiner
Und mir hilft kein Zauberbann!
Kühl zerpresst vom Wolkensohn,
Vom gräulich Dunst, vom staubig Wall.
Lautlos, wie vom Glockenton,
Brach er ein, der Geisterschwall.
Mitternacht – da war ich schon!
Gebunden dort
Im kalten All.
Eins der Verslein sprach ich nur!
Wirbelte den Manatrank.
Eine Perle auf die Schnur
Stickte ich – Im See versank
Diese eine Zaubrerspur
Unter Meeres
Schicksalsklang.
Dämon meiner selbst und deiner
Geister meines Untergangs!
Wischend wird die Welt mir kleiner
Und mir hilft kein Zauberbann!
Schweißgebadet wach ich auf,
Atme schwer, O atme schwer.
Folge stumm des Blickes Lauf
Durch das schimmernd Dünenmeer.
Itheferi